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Jungheinrich Hubwagen

Die Jungheinrich Aktiengesellschaft, ein seit 1990 börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Hamburg, zählt zu den drei größten Unternehmen der Welt im Bereich der Fertigung von Flurförderzeugen sowie der Lager- und Materialflusstechnik. Innerhalb Europas rangiert Jungheinrich auf Platz zwei. Allein im Segment Flurförderzeuge wie etwa Hubwagen weist die Firma 16 verschiedene Kategorien auf, in denen Geräte für den gewerblichen Einsatz bereitgestellt werden. Die rund 14.000 Mitarbeiter der Firma Jungheinrich werden aktuell durch den Vorstandsvorsitzenden Hans-Georg Frey geleitet, wobei im Jahr 2015 ein Umsatz von über 2,7 Milliarden Euro ausgewiesen wurde.

Historie

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Der Anfang der heutigen Aktiengesellschaft Jungheinrich erfolgte 1946 in einer kleinen Werkstatt in Hamburg, in der der promovierte Dr.-Ing. Jungheinrich erste eigene Flurförderzeuge entwickelte und zur Serienreife brachte.

Am 7.August 1953 gründete Friedrich Jungheinrich, der als Sohn eines deutschen Kaufmanns in Südafrika geboren wurde, in Hamburg die H. Jungheinrich & Co. Maschinenfabrik. Schon drei Jahre später folgte die Eröffnung einer Filiale in Österreich. 1966 wurde die Produktion in zeitlich langen Abständen, von 1966 bis 1984, von Hamburg nach Norderstedt auf ein neu erworbenes Gelände verlegt, während die Zentrale des Unternehmens in Hamburg-Wandsbek verblieb. Friedrich Jungheinrich verstarb 1968.

Ab dem Jahr 1974 erfolgte der Einstieg von Jungheinrich in den Handel mit Miet- und Gebrauchtgeräten, wobei dieser Zweig eine eigenständige Organisation erhielt.

Schon kurz nach der Wende, im Jahr 1991, eröffnete Jungheinrich in Ungarn und Tschechien Filialen. 1994 übernahm das Unternehmen die Steinbock und Boss Group. Die Marken dieser Gruppe wurden in die Jungheinrich AG integriert, ab dem Jahr 2002 aber aufgegeben, sodass nur noch Jungheinrich als Marke bestehen blieb. Mit der Eröffnung eines Montagewerks im chinesischen Qingpu im Jahr 2006 begann die Produktion von Flurförderzeugen im asiatischen Raum. In den folgenden Jahren wurden sowohl in Deutschland neue Produktionsbetriebe wie auch im Ausland neue Niederlassungen gegründet, so etwa ein Ersatzteilelager in Moskau. Die aktuell letzte große Erweiterung erfuhr Jungheinrich mit der Übernahme der MAS Group mit Sitz in München im Jahr 2015.

Jungheinrich heute

Das Produktportfolio von Jungheinrich umfasst vier hauptsächliche Segmente. Dazu gehören Regalsysteme, intralogistische Planungen, Konzepte und Lösungen, Dienstleistungen im Bereich der Lagerlogistik wie Kundendienst, Inspektion, Reparatur und Wartung, die Schulung von Fahrern, Vermietung und Absatzfinanzierung sowie der Verkauf von Gebrauchtgeräten. Das vierte und tragende Segment ist natürlich die Fertigung von Flurförderzeugen wie etwa:

  • Jungheinrich Hubwagen
  • Hochhubwagen
  • Wiegehubwagen
  • Scherenhubwagen

Ein Klassiker des Jungheinrich-Sortiments ist die Ameise, ein Deichselstapler, dessen Markenname längst zum Synonym für diese Art des Flurförderzeuges wurde. Der Zusammenhang zwischen dem Flurförderzeug und der Bezeichnung Ameise ist in Deutschland so populär, das die Marke innerhalb des Konzerns ein gewisses Eigenleben führt. So unterhält Jungheinrich einen eigenen Vermarktungsbereich für Produkte mit der Bezeichnung Ameise.

Die Jungheinrich Hubwagen beweisen sich seit vielen Jahrzehnten durch ihre Stabilität und Zuverlässigkeit. Jungheinrich selbst trägt zum Erfolg seiner Produkte unter anderem durch ein bundesweites Produktions- und Service-Netz bei. So finden sich fünf Fertigungsstätten in den Bundesländern Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern. Dazu kommen 17 Vertriebs- und Serviceniederlassungen in fast allen Bundesländern Deutschlands.

Gerade im Bereich des Handling von Gütern und Waren sind Flurförderzeuge gefragt, die sich durch Robustheit und praktische Anwendung auszeichnen. Jungheinrich trägt diesem Anspruch unter anderem mit seinen Hubwagen in jeder Hinsicht Rechnung.