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Hubwagen mit Bremse

Hubwagen mit Bremse (BF-BR)

377,00 €

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Gabelhubwagen mit Bremse für Europaletten

449,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Mit Handhubwagen werden Massen und Gewichte von bis zu 5 t, bisweilen auch mehr, bewegt. Schon eine Tonne oder 1000 kg in Bewegung entsprechen einem mittelgroßen Pkw in langsamer Fahrt und können eine entsprechende Gewalt auslösen. Vor allem in kritischen Bereichen wie Rampen, Ladeblechen und Steigungen stellen solche ungebremsten Massen eine erhebliche und nur schwer zu kontrollierende Gefahr dar. Natürlich kann durch

Hubwagen mit Bremse

Hubwagen mit Bremse

das schnelle Absenken der Last über den Handhebel am Hubwagen sozusagen eine Vollbremsung vollzogen werden, dies ist aber eine unbefriedigende Lösung, da zum einen die Last selbst über die Fliehkraft verrutschen und auch stürzen kann und zum anderen der Transport der Palette ja wieder fortgesetzt werden muss. Neben dem Abbremsen bewegter Hubwagen ist auch das Feststellen der Räder bei Stillstand sowohl bezüglich der Vermeidung von Unfällen wie auch beim sicheren Absetzen der Last von Vorteil. Bremsen an Hubwagen sind folglich eine durchaus nützliche Zusatzoption.

Welche technischen Möglichkeiten gibt es?

Für antriebslose, handgeführte Hubwagen bieten die Hersteller zwei Arten der Bremstechnik. Einmal die in die Felgen der Deichselräder integrierte Trommelbremse, die üblicherweise über einen Seilzug mit einem Handgriff am Lenker verbunden ist und sowohl das Abbremsen während einer Rollbewegung erlaubt wie auch das Feststellen der Deichselräder. Diese Form der Bremse für Hubwagen ist meist optionaler Bestandteil der technischen Ausrüstung, wenn man einen neuen Hubwagen mit Bremse kauft.

Einen gebrauchten Hubwagen derartig nachzurüsten, wäre hinsichtlich der erforderlichen Umbauten zu aufwendig. Dazu müsste praktisch das komplette Deichselsegment, mit Ausnahme der Hydraulik, ausgetauscht werden. Dazu gehören auch die Laufräder, da sich die Trommelbremsen im Felgeninneren der Räder befinden. Selbst wenn sich die Kosten für den Bremsen-Nachrüstsatz in Grenzen halten, die notwendigen Arbeitsstunden des Mechanikers summieren sich zu einem Betrag, der besser gleich in einen neuen Handhubwagen mit Bremse investiert wird. Dabei ist anzumerken, dass Hubwagen zu den betrieblichen Flurförderzeugen gehören, die nur durch entsprechendes Fachpersonal gewartet, repariert oder umgebaut werden dürfen und danach den Anforderungen des Arbeitsschutzes entsprechen müssen.

Die zweite Variante erlaubt das Nachrüsten des Handhubwagens, stellt jedoch lediglich eine Feststellbremse dar, die keine Möglichkeit bietet, den Hubwagen während der Fahrt zu verlangsamen. Hierbei kommt das Prinzip der Klotzbremse zum Einsatz, wobei die Bremsenmechanik an der Deichsel zwischen den Rädern befestigt wird und zwei außen liegende Bremsbacken oder Bremsklötze auf die Lauffläche der Räder gepresst werden. Dazu erfolgt mit dem Fuß entweder das Feststellen oder das Lösen der Bremse über ein Flügelelement, ähnlich zweier Pedale. Dass eine derartige Feststellbremse nicht genutzt werden darf, um einen rollenden Hubwagen abzubremsen, erklärt sich aus der bestehenden Schwungmasse, die die blockierenden Vorderräder des Hubwagens sofort quer zur Fahrtrichtung drücken würde und damit einen folgenschweren Unfall auslösen könnten. Zudem bedeutet die Bedienung der Bremse mit dem Fuß während der Rollbewegung eine Beeinträchtigung der Standsicherheit des Fahrzeuglenkers. Bei Hubwagen mit dieser Art Feststellbremse muss die richtige Handhabung, Feststellung der Räder nur im Stillstand, unbedingt Teil der Unterweisung sein.

Was ist angebracht?

Während im innerbetrieblichen Verkehr die über einen Handhebel bedienbare Trommelbremse für Handhubwagen durch ihre zweifache Funktion sicherlich die beste Option darstellt und bei einem Hubwagen-Neukauf Bestandteil der technischen Ausrüstung sein sollte, kann die nachrüstbare Feststellbremse beispielsweise eine Möglichkeit sein, auf Lkw mitgeführte Hubwagen besser zu sichern, also die Ladungssicherung zu verbessern.