Skip to main content

Fetra Hubwagen

Borgholzhausen in Nordrhein-Westfalen ist der Hauptsitz der Firma Fetra Fechtel Transportgeräte GmbH, die unter dem Markennamen Fetra Hubwagen, Hochhubwagen oder Scherenhubwagen produziert. Das Programm des Herstellers umfasst darüber hinaus rund 1000 verschiedene Handtransportgeräte für den gewerblichen wie privaten Einsatz.

Historie

Fetra Hubwagen Logo

Fetra

Heinrich Fechtel, der Gründer des Unternehmens, war ein gelernter Stellmacher. Dieser sehr alte und traditionsreiche Handwerksberuf, der heute praktisch nicht mehr ausgeübt wird, umfasst die Fertigung von Rädern und Aufbauten von Fahrzeugen und Transportgeräten aus Holz. Im Jahr 1954 pachtet Heinrich Fechtel in Bielefeld einen 420 qm2 großen Betrieb und beginnt die Produktion von Holzsackkarren.

Im Jahr 1960 übernimmt der Sohn Hermann Fechtel das Unternehmen. Der gelernte Maschinenbautechniker ändert die Fertigung von Holz- auf Stahlrohrtransportgeräte. Das Unternehmen wächst in den nächsten zehn Jahren beständig und im Jahr 1970 kommen die ersten Kataloge heraus, die den Kunden die schon damals bestehende Programmvielfalt vermitteln.

Das Jahr 1979 wird zum Gründungsjahr der Marke Fetra, indem zugleich ein patentiertes Baukastensystem für die von Fetra gefertigten Transportgeräte eingeführt wird. Ein spezieller Verbindungsmechanismus erlaubt die Anwendung von Steckverbindungen, die sich als genauso stabil erweisen wie geschweißte Teile. Das erleichtert den Transport und den Zusammenbau der Geräte.

Nach 30 Jahren am Standort Bielefeld verlagert das Unternehmen im Jahr 1984 seinen Sitz nach Borgholzhausen. Hier stehen den nun 13 Mitarbeitern 1000 qm2 Produktions- und Lagerfläche zur Verfügung. Die Räumlichkeiten erweisen sich aber bald schon als zu eng und 7 Jahre später, 1991, können die am Bahnhof Borgholzhausen neu gebauten Hallen und Bürogebäude bezogen werden. Nun sind es schon 76 Mitarbeiter, die auf 4400 qm2 Hubwagen und andere Handtransportgeräte beziehungsweise Flurförderzeuge herstellen.

Die Niederlande sind das Land, indem Fetra im Jahr 1994 seine erste Auslandstochter gründet und noch einmal zwei Jahre später treten die beiden Enkel des Gründers in den Betrieb ein, die nun in der Nachfolge des Vaters, der das Unternehmen seit 36 Jahren führt, die Fertigung und den Vertrieb übernehmen.

In den folgenden Jahren ist Fetra durch ein gemäßigtes, aber stabiles Wachstum geprägt. Neben Holland kommt im Jahr 2004 Frankreich als zweiter Auslandsstandort hinzu. 2008 werden umfangreiche Modernisierungen am Standort Borgholzhausen in der Produktion und im Lager durchgeführt. Der Mitarbeiterstamm ist auf 142 Fachkräfte gewachsen. Mit der Eröffnung des Fetra-Kompetenzzentrum im Jahr 2010 erfolgt ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, das heute über 17.000 qm2 Lager- und Produktionsfläche am Standort Borgholzhausen verfügt, in dem 166 Mitarbeiter Handtransportgeräte und Flurförderzeuge wie Hubwagen herstellen.

Fetra heute

Im Markt der Geräte für Logistik, Transport und Produktion als deutscher Hersteller zu bestehen und dabei zu wachsen, funktioniert in Anbetracht der Konkurrenzsituation nur durch Innovation und durch höchste Qualität. Zwei Merkmale, die Fetra konsequent umsetzt. So werden auf die meisten der Fetra Hubwagen 10 Jahre Qualitätsgarantie gegeben. Die Fertigung selbst erfolgt unter Zuhilfenahme eines modernen Maschinenparks, aber auch durch erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiter. Dies gilt ebenso für die Logistik des Unternehmens, die sich durch schnelle Lieferung auch in Zeiten hoher Auslastung auszeichnet.

Der ursprünglich, vor immerhin 62 Jahren, erstmals gefertigte Sackkarren aus Holz ist schon lange nicht mehr im Programm, dafür unter anderem Fetra Hubwagen mit Traglasten von 1,5 bis 2,5 t sowie Wiegehubwagen, Hochhubwagen und Scherenhubwagen, alles made in Germany.

Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der Webseite von Fetra.